Atiker Jahresrückblick 2017

Ein kurzer Rückblick in eigener Sache.

Vor zwei Jahren war es nur eine vage Idee: Vorträge zu halten, aber dann so richtig mit allem Drum und Dran, das könnte spannend sein. Und vielleicht sollte ich mal ein Buch schreiben. Vor einem Jahr war das Buch geschrieben (de facto sogar zweimal). Ein Stück Ausbildung zum Redner hatte ich hinter mir, aber niemand kannte mich. Heute, noch ein Jahr weiter, schaue ich zurück auf eines der aufregendsten Jahre in meinem Leben.

Über 20 bezahlte Auftritte bei vielen bekannten Firmen. Ein erfolgreicher Buch-Launch auf der Zugspitze mit bisher über 1.300 verkauften Exemplaren. Jede Menge Spaß auf den Bühnen und die Gelegenheit, unglaublich viel zu lernen. In all dem Trubel auch ein sehr erfolgreiches Jahr mit meiner Agentur Click Effect. Und sogar noch erstaunlich viel Zeit für die Familie. Whew!

 

Wie geht das?

Wie das geht? Das habe ich mich auch gefragt. Für mich waren zwei Aspekte entscheidend:

  1. Über die Grenze gehen.
    Darf man das? Bin ich qualifiziert? Was ist wenn…? Lauter Fragen, die einen immer wieder ausbremsen. Es ist verdammt ungemütlich, die eigene Komfortzone zu verlassen. Aber eben auch sehr lohnend, weil man Neues lernt und erlebt. Die eigene Welt wird größer und bunter.
  2. Sich Zeit nehmen
    ich spreche ja immer von Zeit und Raum, die für den Wandel nötig sind. Und mit der größte Luxus, den ich habe, ist Zeit. Zeit, sich mit etwas zu beschäftigen, zu lesen, zu spielen, zu denken und zu schreiben.

Mut und Zeit – beides kann man nicht kaufen, man muss sie sich nehmen.

 

Ja und Nein

Um Neues zu erreichen brauchen wir das Ja und das Nein. Wir müssen Ja! sagen zum Neuen, auch wenn es uns Angst macht und verunsichert. „Einfach mal tun“ ist leicht gesagt, aber nicht leicht getan. Aber wir müssen es tun, damit wir uns bewegen.
Und wir müssen Nein! sagen zu dem, was uns ablenkt. Ich habe dieselben 24 Stunden wie jeder andere Mensch. Mehr Zeit habe ich nur, weil ich zu ganz vielen anderen Dingen konsequent Nein gesagt habe.
Bewusst Dinge nicht zu tun, quasi eine Not-To-Do-Liste zu haben, kann ich sehr empfehlen.

 

2018: Da geht noch mehr

Weil es gerade so viel Spaß macht, gibt es im nächsten Jahr noch einiges mehr. Im Januar erscheint mein Video-Kurs zum Buch In einem Jahr digital. Auf Deutsch und im Februar auf Englisch. Überhaupt wird es mehr Videos geben. Dafür habe ich mir sogar extra ein kleines Studio eingerichtet.

Als Berater arbeite ich mit Kunden gerade an einigen wirklich spannenden Projekten, Umsetzung der Digitalisierung. Da geht es um Technologie, aber auch um Kultur und Organisation, sonst wird das nix mit der Transformation. Da wird es im ersten Quartal noch einiges neues geben.

Auf die Bühne komme ich 2018 auf jeden Fall auch wieder, der Kalender füllt sich bereits erstaunlich schnell. (Aber mehr als 40 Auftritte will ich nicht machen.)

Und im Herbst erscheint mein zweites Buch! Auch cool, nur muss ich da im Frühjahr das Manuskript fertig haben. Immerhin konnte ich zwischen den Jahren eine Woche offline gehen, Ferienhaus in Dänemark am Meer, Wellen auf der eine Seite, den bollernden Ofen auf der anderen. Da habe ich den ersten Schrittt bereits tun können.

 

Mein Fazit

Zeit nehmen. Sich trauen. Dinge einfach tun. Andere Dinge nicht (mehr) tun.
Investieren lohnt sich: Zeit, Geld – sich die eigenen, passenden Umstände schaffen.
Und Wissen einzukaufen ist enorm effektiv. Man verschwendet hier und da Geld, das gehört dazu. Aber in der Summe macht es einen so viel schneller. Und dieser Schwung ist es allemal wert. Der Horizont wird so viel weiter – und ist doch erreichbar.

Wandel? Neues? Geht doch.
Auf ins Neue Jahr!